Über POSCHLOST

Poschlost ist das Programm dieser Edition.

„Poschlost“ (пошлость) – das schwer übersetzbare russische Wort bedeutet etwa Mittelklassen-Anmaßung, Banalität oder Spießbürgertum.

(‚Die toten Seelen‘, Bildungsserver, 05.08.2023)

Die Auseinandersetzung mit den mannigfaltigen Formen von Poschlost bildet den Rahmen für unsere Veröffentlichungen.

Poschlost ist kaum zu übersetzen. Pfeile seines Kraftfeldes zielen in Richtung Geschmacklosigkeit, Gemeinheit, Kitsch, aber auch zu Niedertracht und Aggression.

(‚Bitte sich merken: Poschlost‘, Max Dohner, Aargauer Zeitung, 29.05.2019)

Den Begriff in ein Wort zu fassen scheint unmöglich, obwohl die Welt von heute, wie von gestern davon durchdrungen ist. Schauen sie nur genauer hin oder lesen Sie unsere Bücher.

[Poschlost übersetzt als] „Hohlheit“ umschreibt die komplexe Mischung aus Niedertracht, ethischer Verkommenheit, niederem Gewinnstreben und schlechtem Geschmack nur unzureichend.

(‚Über Liebesverwirrungen und Generationenkonflikte‘, Uli Hufen, DLF, 12.02.2018)

… alles zart Verkitschte …

(‚Auerochsen und Engel‘, Michael Maar, Cicero)

… ganze Nationen [können] davon befallen sein …

(‚Bitte sich merken: Poschlost‘, Max Dohner, Aargauer Zeitung, 29.05.2019)

Corny trash, vulgar clichés, Philistinism in all its phases, imitations of imitations, bogus profundities, crude, moronic, and dishonest pseudo-literature—these are obvious examples.

(‚Strong Opinions‘, Vladimir Nabokov)